Prioritäten setzen bei der Wochenplanung: mit der Sprechblasen-Vorlage

Ach du meine Güte, es ist schon wieder Donnerstag abend und morgen brauchen wir ein Geburtstagsgeschenk für einen 8. Geburtstag. Direkt nach der Schule natürlich. Schnell auf der Einladung checken – sehr gut, es gibt eine Geburtstagskiste im nächsten Spielzeugladen. Wie lange hat der noch auf? 30 Minuten – nun aber los.

Und was finden wir im Spielzeugladen? Eine leere Kiste. Nicht mal mehr ein Flummi für 2 Euro drin.

Leere Kisten - Symbolbild.

Leere Kiste (Symbolbild).

Da kann ich noch so tolle Tagesplanungen machen – wenn ich keine Wochenplanung mache, wenigstens so ganz grob, bin ich völlig aufgeschmissen. Weil viele Termine eben To Dos erzeugen, bei denen es nicht ausreicht, erst am Tag des Termins damit loszulegen.

Tagesplanung braucht Wochenplanung

Vorgestern hatte ich einen Arzttermin, für den ich direkt am Spielzeugladen vorbeigefahren bin. Ich hätte nur kurz anhalten müssen, reinflitzen, was Schönes aussuchen und fertig. Dann wäre bestimmt auch noch was in der Geburtstagskiste drin gewesen.

Am liebsten plane ich jeden Tag auf einer Seite – wenigstens ein bisschen. Es gibt ja jeden Tag etwas zu notieren, seien es To Dos oder Termine. Aber wie gesagt: ohne Wochenplanung, ohne einen groben Überblick aus einer größeren Perspektive als der eines einzelnen Tages, funktioniert das nicht so reibungslos, wie ich es gerne hätte.

Zu viel Planung bringt aber auch nichts. Ich brauche keinen stundenbasierten Handwerker-Wochenplan, wo alles genauestens eingeteilt wird. Das funktioniert sowieso nicht – oder ungefähr bis Montag morgen um 11 Uhr. Zu starre Pläne mag ich gar nicht.

Deshalb finde ich die lockere Struktur der Kladde als Wochenplanung so gut: ich kann Prioritäten setzen, bleibe aber trotzdem flexibel. Ich habe alles im Blick, aber nichts ist in Stein gemeißelt. Der Fokus ist auf den wichtigen Aufgaben und Themen – oder Themenbereichen – und spontane Anpassungen mache ich sowieso am entsprechenden Tag, wenn sie eben dran sind.

Die Sprechblasen-Kladde als Wochenplanung

Die Vorlage ist in drei Bereiche unterteilt:

Ganz oben schreibe ich die absolut wichtigsten Themen und/oder Aufgaben für die Woche hin. Das kann ein konkretes To Do wie „Geschenk besorgen“ sein. Das kann aber auch ein allgemeinerer Begriff wie „nächste Arzttermine“ sein. Etwas, was ich die ganze Woche im Auge behalten oder planen will.

In die Mitte kommen alle „normalen“ Sachen. Nichts, was super dringend ist, aber etwas, was in der Woche dran ist. Ein besonderes To Do im Haushalt („Kühlschrank auswischen“) oder schon mal ein, zwei Ideen für die Einkaufsliste bzw. den Menüplan.

Unten kommen die „nervigen“ Sachen hin. Sofern sie nicht wirklich so richtig wichtig sind (dann würden sie ganz oben landen). Etwas, wovor ich mich vielleicht versuchen werde, zu drücken, was aber dennoch sein muss. Ein unangenehmer Anruf. Das Aufräumen der Garage. Budget überprüfen. So was in der Art.

Auf diese Seite schaue ich praktisch jeden Tag einmal drauf und überprüfe, ob sich To Dos daraus ergeben oder nicht. So bleibe ich die Woche über auf dem richtigen Weg.

Kostenloser Download

Vorlage: Wochenplanung Kladde mit drei Bereichen

Vorlage: Wochenplanung Kladde mit drei Bereichen

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Diese Wochenplanung geht das Ganze ein wenig anders an und stellt dir drei Bereiche mit unterschiedlichen Sprechblasen zur Verfügung.

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